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Viva Amazonía Austria ist ein Verein im Non-Profit-Bereich, der es sich als Teil der europäischen Plattform Viva Amazonía zum Ziel gemacht hat, über Menschen- und Umweltrechtsverletzungen durch nationale und transnationale Akteure im Amazonastiefland zu informieren. Wir wollen zur Diskussion über Rohstoffe und Klimawandel sowie über das anhaltende Verschwinden indigener Kulturen und geschützter Pflanzen- und Tierarten beitragen. Der Verein erhebt seine Stimme gegen Missstände im Amazonastiefland, organisiert Aktionen im öffentlichen Raum und Vorträge und trägt zur Vernetzung der Akteure in Europa und Lateinamerika bei.

Ins Leben gerufen wurde die Plattform durch die intensive Zusammenarbeit der ecuadorianischen Organisation Corcka und Volontären/innen auf der ganzen Welt. Zur Zeit besteht der Verein VIVA AMAZONÍA AUSTRIA mit Sitz in Wien und mit Kontakten zu Akteuren/innen in Ecuador, Frankreich, Dänemark, der Schweiz und Kanada.

Unser Ziel ist es, durch die direkte Vernetzung mit Betroffenen vor Ort (Amazonastiefland) und allen Akteurinnen, die an den folgenden Themen interessiert sind, ein breiteres Informationsspektrum zu öffnen und dabei vor allem zur vielseitigen, aktiven Kritik anzuregen.

 

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Ecuadorianische Regierung will die Umweltschutzorganisation "Accion Ecologica" schließen
Friday, 13. March 2009

Das zuständige Ministerium erklärte in seinem Schreiben, Acción Ecológica habe gegen seine Gründungsziele verstoßen und die Aktivitäten nicht mit dem Ministerium abgestimmt. Doch der eigentliche Hintergrund scheint die aktive politische Rolle von Acción Ecológica zu sein.

Dazu gehören die Proteste von Acción Ecológica gegen das im Januar verabschiedete Bergbaugesetz. Umweltschützer und Indigene befürchten von den geplanten riesigen Bergbauprojekten ausländischer Unternehmen massive Umweltzerstörung und soziale Konflikte, während Präsident Correa damit einen Teil seines Staatshaushalts zu finanzieren gedenkt.

Das Verhältnis zwischen Correa und den Umweltorganisationen im Land ist bereits seit dem Wahlkampf 2006 angespannt. Zum Standardrepertoire des Präsidenten gegen Umweltschützer, Indigene und protestierende Kleinbauern, die angeblich der Entwicklung Ecuadors im Weg stünden, gehören seit langem Verbalattacken wie „infantile Umweltschützer und Indigene“, „Linksradikale“, „Kanaillen und Kriminelle“ sowie „Terroristen“.

“Es gibt viele dieser NGOs, die machen, wozu sie Lust haben, sie mischen sich in die Politik ein (…). Es ist ein Chaos, aber wir sind schon dabei das Chaos aufzuräumen”, erklärte Präsident Rafael Correa jetzt per Radio-Interview. (…) Unsere Idee ist, dass 95% absolut keine gesetzlichen Anforderungen erfüllen, deshalb sind wir dabei eine umfassende Reinigung durchzuführen”.

Acción Ecológica bittet, sich an der Protestmailaktion zu beteiligen.

Quelle: www.regenwald.org

Laut TAZ.de vom 11.03.2009 wurde Accion Ecologica nur kurzfristig, quasi zur Erneuerung, die Lizenz entzogen.
 
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